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| KIDiHa

Tolle Resonanz: Der Showroom in Paderborn

Vom 6. bis 10. Juli war der KI-Showroom von KIDiHa zu Gast in der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. Eine Woche lang konnten sich Besucherinnen und Besucher vor Ort ein Bild davon machen, wie Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag im Handwerk aktuell unterstützt. Das Interesse war groß: Rund 130 Personen nutzten die Gelegenheit, die Anwendungen kennenzulernen, auszuprobieren und mit dem KIDiHa-Team ins Gespräch zu kommen.

Der überwiegende Teil der Besucherinnen und Besucher kam aus dem Handwerk. Besonders stark vertreten waren Bau- und Ausbaugewerke wie Tischler, Elektro, Dachdecker und Maurer. 

„Das Thema KI ist im Handwerk angekommen. Gleichzeitig besteht weiterhin ein großer Bedarf an Orientierung, Austausch und niedrigschwelligen Informationsangeboten“, 

sagt Yannic Stangier, Leiter Innovation und Technologietransfer bei der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe und im Team KIDiHa.

Großes Interesse an konkreten Anwendungen

Viele Besucherinnen und Besucher kamen mit einem allgemeinen Informationsbedarf in den Showroom: Was kann KI im Handwerk leisten? Welche Anwendungen gibt es bereits? Und wie lassen sie sich sinnvoll in bestehende Betriebsabläufe integrieren? 

Besonders gefragt waren Anwendungen wie die Baustellendokumentation und das schnelle digitale Aufmaß. Ein Beispiel aus den Gesprächen zeigt den praktischen Nutzen: Ein Betrieb plante ursprünglich, eine eigene E-Mail-Adresse für die Baustellendokumentation einzurichten. Nach dem Kennenlernen einer KI-Anwendung aus dem Showroom will der Betrieb nun prüfen, ob diese Lösung den Bedarf besser abdeckt. 

Ausprobieren macht KI greifbar

Neben den einzelnen Anwendungen stand vor allem das praktische Erleben im Mittelpunkt. Denn viele Fragen entstehen erst dann, wenn Betriebe selbst ausprobieren können, wie ein System funktioniert: Wie intuitiv ist die Bedienung? Welche Daten werden benötigt? Passt die Anwendung zu den bestehenden Prozessen? Und welche Schnittstellen zu anderer Software sind möglich?

Gerade das Schnittstellenmanagement und die Kosten waren häufige Themen in den Gesprächen. Viele Betriebe beschäftigen sich mit der Frage, wie neue Anwendungen sinnvoll in vorhandene Systeme eingebunden werden können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es im normalen Betriebsalltag oft schwierig ist, sich umfassend über aktuelle Entwicklungen und konkrete KI-Lösungen zu informieren.

„Besonders spannend war es zu sehen, wie wichtig das eigene Ausprobieren ist: Sobald Besucherinnen und Besucher Prozesse selbst am Tablet durchspielen, wird der Nutzen sehr schnell ersichtlich. So wird KI greifbar“, 

beschreibt Tobias Böke von der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe und im Team KIDiHa den Mehrwert des Showrooms.

Der direkte Kontakt vor Ort unterscheidet sich dabei bewusst von klassischen Vorträgen oder Verkaufsgesprächen. Die Besucherinnen und Besucher stellen Fragen und teilen ihre Einschätzung offen. So entsteht ein authentischer Austausch. 

KI als Werkzeug

Aus vielen Gesprächen wurde deutlich: Anwendungen müssen Prozesse effizienter machen, alltagstauglich und nutzerfreundlich sein. KI muss ein Werkzeug sein, kein abstraktes Thema. Überrascht waren viele Teilnehmende vor allem von der Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten. 

Das Interesse an KI ist dann besonders hoch, wenn sie direkt erlebbar ist. Für viele Besucherinnen und Besucher bot die Woche einen niedrigschwelligen Einstieg in ein Thema, das für die Zukunft des Handwerks zunehmend relevant wird.

„Die Woche hat gezeigt, dass ein hoher Bedarf an einfachen Kontakt- und Informationsmöglichkeiten besteht, um Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Handwerksbetrieben kennenzulernen“, fasst Yannic Stangier zusammen.

Der Showroom von KIDiHa unterstützt Handwerksbetriebe dabei, Orientierung im Themenfeld Künstliche Intelligenz zu gewinnen und passende Einsatzmöglichkeiten für den eigenen Betrieb zu entdecken.

Termine zum Besuch des Showrooms können Sie unter kidiha@kh-pl.de vereinbaren. Er befindet sich - wenn er nicht durch NRW tourt - im InnovationSPIN in Lemgo auf dem Innovation Campus Lemgo (ICL).
Infos zu den ausgestellten Anwendungen finden Sie hier.

 

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